6 geldwerte Steuertipps

10. Dezember 2018 |  0 Kommentare |  Allgemein

Jetzt noch Steuern sparen!
6 geldwerte Steuertipps zum
Jahresende

Es sind nur noch wenige Tage bis Sylvester – ein wichtiger Termin für Steuerzahler. Durch gezielte Zahlungen noch in diesem Jahr läßt sich einiges an Steuern sparen – und das ganz legal.

Arbeitsmittel

Für jeden Arbeitnehmer gibt es die sogenannte Werbungskosten pauschale. Damit werden pauschal 1.000 EUR für berufsbedingte Kosten vom Einkommen abgezogen – egal, ob das Geld wirklich ausgegeben wurde oder nicht. Steuerzahler, die diesem Betrag mit Fahrtkosten, Fachliteratur und Anderem schon nahe kommen, können durch Anschaffungen von Arbeitsmitteln oder Vorauszahlung von z.B. Fortbildungskosten in 2018 noch Steuern sparen. Denn es werden auch die Kosten über 1.000 EUR berücksichtigt.

Zu den Arbeitsmitteln können Computer, Laptop, Tabletts, Smartphones oder Einrichtungsgegen-stände des Arbeitszimmers gehören. Vorausgesetzt sie werden zu mehr als 90 % beruflich genutzt.
Betragen die Kosten mehr als 800 EUR (netto) sind sie auf die Nutzungsdauer zu verteilen.
Zahlungen in 2018 für Fortbildungen, die erst in 2019 stattfinden, sind ebenfalls abzugsfähig.

Handwerkerkosten

Auch bei Handwerkerrechnungen sollten Steuerzahler genau nachrechnen. Denn von bestimmten Rechnungen sind 20% der enthaltenen Lohnkosten direkt von der Steuer abzuziehen. Allerdings gilt hier eine Obergrenze von 6.000 EUR (= 1.200 Steuerersparnis)!
Sind Sie schon nah an dieser Grenze, sollten Sie Zahlungen auf das nächste Jahr verschieben. Sind Sie noch weit entfernt, kann es sich lohnen, Vorauszahlungen für im nächsten Jahr anstehende Arbeiten zu leisten. Im neuen Jahr gilt die Grenze erneut!
Aber Achtung: Das Finanzamt erkennt keine Barzahlungen an. Nur Banküberweisungen oder EC-Zahlungen werden berücksichtigt. Und auf den Rechnungen muss der Lohnkostenanteil unbedingt ausgewiesen sein.

Haushaltsnahe Dienstleistungen

Hier gilt die steuerliche Regelung analog zu den Handwerkerleistungen.
Allerdings können hier 20 % von insgesamt maximal 20.000 EUR von der Steuer abgezogen werden.
Als haushaltsnahe Dienstleistungen gelten die Ausgaben für Gärtner, Pfleger oder Haushaltshilfen. Der Schneeräumdienst gehört ebenfalls dazu.

Kinderbetreuung

Die Kosten für die Betreuung von bis zu 14-jährigen Kindern gelten als Sonderausgaben. Sie können zu zwei Dritteln von der Steuerschuld abgezogen werden. Die Obergrenze pro Kind liegt bei
4.000 EUR im Jahr.
Achtung bei unverheirateten Eltern: Schließt nur ein Elternteil den Vertrag mit der Kita ab, kann der andere Teil nichts geltend machen.
Auch hier gilt: Barzahlung wird nicht anerkannt!

Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung

Die Kosten für Kranken- und Pflegeversicherung können grundsätzlich im Jahr der Zahlung berücksichtigt werden. Auch hier sind Vorauszahlungen unter Umständen durchaus sinnvoll.
Die Vorauszahlung kann für 2,5 Jahre geleistet werden. Die Zahlung muss bis zum 22.12.2018 erfolgt sein, da ansonsten die Beiträge doch dem Folgejahr zugerechnet werden. 

Spenden

Die Unterstützung von gemeinnützigen Organisationen kann in der Steuererklärung als Sonderausgabe geltend gemacht werden. Das gilt auch für Sachspenden. Bis zu 200 EUR reicht für den Nachweis beim Finanzamt ein Kontobeleg, darüber hinaus ist eine Spendenbescheinigung notwendig.

Sollten Sie noch Fragen haben, rufen Sie uns gerne an. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

fidus Steuerberatungsgesellschaft

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